Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung

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Bildungsgang zur Berufsvorbereitung mit Hauptschulabschluss

 

Die Klingerschule bietet Schülerinnen und Schülern mit Hauptschulabschluss, die keinen Ausbildungsplatz haben und der erweiterten Vollzeitschulpflicht unterliegen (also keine 10 Schulbesuchsjahre haben) einen Bildungsgang zur Berufsvorbereitung  (BzB) im Berufsfeld Wirtschaft und Verwaltung in Vollzeitform an.

 

Unterrichtsorganisation und Unterrichtsgestaltung

Die Schüler/innen besuchen an vier Tagen der Woche die Schule und absolvieren an einem Tag ein berufsbezogenes Betriebspraktikum in einem Betrieb ihrer Wahl. Die Suche der Praktikumsbetriebe muss deshalb bis zum Schuljahresbeginn abgeschlossen sein.

Das Praktikum steht in enger Verbindung mit den Theorieinhalten des berufsbezogenen Unterrichts. Es wird von den in diesem Lernbereich tätigen Lehrkräften sowohl inhaltlich als auch organisatorisch beglei­tet. Es dient der beruflichen Orientierung und soll eventuell zu Ausbildungs- bzw. Beschäftigungsperspektiven im Berufsfeld Wirtschaft und Verwaltung führen.
Die Praktikumsbetriebe müssen über eine Ausbildungsbefugnis verfü­gen und Schülerinnen und Schüler mit Hauptschulabschluss ausbilden wollen.

Die berufsorientierende Arbeit findet in enger Kooperation mit der Gesellschaft für Jugendbeschäftigung (GJB) statt.

Weitere Inhalte des berufsbezogenen Lernbereichs werden zusammenhängend projektartig vermittelt. Dies bietet organisatorisch die Möglichkeit auch außerschulische Lernorte in die Arbeit einzubeziehen.

Neben fachlichen Inhalten sollen hier auch

  • soziale Kompetenzen  (Teamfähigkeit, kommunikative Fähigkeiten etc.) und

  • berufliche Basisqualifikationen im Umgang mit Standardsoftware (Microsoft Office) erworben werden.

Im allgemein bildenden Lernbereich werden die Fächer Deutsch, Mathematik, Politik und Wirtschaft, Sport, Ethik angeboten.

 

Stand: Juni 2013

Bildungsgang zur Berufsvorbereitung ohne Hauptschulabschluss

 

Die Klingerschule bietet auf der Grundlage der Verordnung über die Ausbildung und Abschlussprüfungen in den Bildungsgängen zur Be­rufsvorbereitung vom 10. August 2006 einen Bildungsgang zur Be­rufsvorbereitung (BzB) im Berufsfeld Wirtschaft und Verwaltung in Vollzeitform an. Er richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die sich für eine Berufsausbildung im Bereich Wirtschaft und Verwaltung inte­ressieren und einen Hauptschulabschluss erwerben möchten.

 

1. Bildungsziele und Schulabschlüsse

Die Jugendlichen sollen soweit gefördert werden, dass sie ihre beruf­lichen Neigungen und Fähigkeiten besser erkennen und einen leichte­ren Einstieg in den beruflichen Alltag finden können. Die Schwer­punkte der Förderung liegen im Bereich der beruflichen Orientierung, der Berufsfindung, des Arbeits-, Lern- und Sozialverhaltens sowie der allgemeinen Persön­lichkeitsbildung und der Entwicklung und Erweite­rung der Sprach­kompetenz.

Im berufsbezogenen Lernbereich werden berufliche Basisqua­lifikationen im Umgang mit dem Computer vermittelt, sowie Qualifizierungsbausteine aus dem Ausbildungsberuf der Verkäuferin/des Verkäufers angeboten.

Die Schülerinnen und Schüler können den Abschluss der Bildungs­gänge zur Berufsvorbereitung sowie ein dem Hauptschulabschluss gleichwertigen Abschluss in Form des einfachen oder des qualifizie­renden Hauptschulabschlusses erwerben.

 

2. Aufnahmeverfahren

  • Die Schülerinnen und Schüler werden im Rahmen einer Übergangskonferenz von den allgemein bildenden an die beruflichen Schulen des gewünschten Berufsfeldes empfohlen. Zwischen den jeweiligen Klassenlehrern/innen wird dabei der individuelle Förderbedarf erörtert.

  • Die organisatorische Übergabe erfolgt elektronisch durch die abgebende Schule, die sie der Klingerschule unter der Schulform zuweist.

  • Bevor die Schüler/innen endgültig in der Klingerschule aufgenommen werden, findet ein Gespräch mit ihnen und ihren Eltern in der Schule statt. In diesem Gespräch wird die Berufsfeldentscheidung und das Schulprogramm (das BzB betreffend) thematisiert und ein individueller Förderplan erstellt.

  • Die getroffenen Absprachen werden schriftlich fixiert und von den Beteiligten unterzeichnet.

 

3. Unterrichtsorganisation und Unterrichtsgestaltung

Die Schüler/innen besuchen an vier Tagen der Woche die Schule und absolvieren an einem Tag ein berufsbezogenes Betriebspraktikum in einem Betrieb ihrer Wahl. Die Suche der Praktikumsbetriebe muss deshalb bis zum Schuljahresbeginn abgeschlossen sein.

Das Praktikum steht in enger Verbindung mit den Theorieinhalten des berufsbezogenen Unterrichts. Es wird von den in diesem Lernbereich tätigen Lehrkräften sowohl inhaltlich als auch organisatorisch beglei­tet. Es dient der beruflichen Orientierung, und soll eventuell zu Ausbildungs- bzw. Beschäftigungsperspektiven im Berufsfeld Wirt­schaft und Verwaltung führen.
Die Praktikumsbetriebe sollten über eine Ausbildungsbefugnis verfügen und Schülerinnen und Schüler mit Hauptschulabschluss ausbil­den wollen. Da an der Klingerschule ein Qualifizierungsbaustein zum Beruf der/s Verkäuferin/s angeboten wird ist ein Praktikum im Handel sinnvoll.
Die berufsorientierende Arbeit findet in enger Kooperation mit der Ge­sellschaft für Jugendbeschäftigung (GJB) statt.

Weitere Inhalte des berufsbezogenen Lernbereichs werden zusammenhängend an einem Projekttag vermittelt. Dies bietet organisatorisch die Möglichkeit auch außerschulische Lernorte in die Arbeit einzubeziehen. Neben fachlichen Inhalten sollen hier auch soziale Kompetenzen erworben werden (Teamfähigkeit, kommunikative Fähigkeiten etc. .....)
Zwei Lehrkräfte unterrichten und betreuen die Schülerinnen und Schüler an diesem Projekttag.

Berufliche Basisqualifikationen im Umgang mit Standardsoftware (Microsoft Office) können ebenfalls in diesem Lernbereich erworben werden.
Im allgemeinbildenden Lernbereich werden die Fächer Deutsch, Mathematik, Politik und Wirtschaft, Sport, Ethik im dafür vorgesehenen Stundenumfang angeboten. Schülerinnen und Schüler, die einen qualifizie­renden Hauptschulabschluss anstreben müssen den Unterricht im Fach Englisch belegen. Die übrigen Schüler der Lerngruppe nutzen diese Unterrichtszeit zur Umsetzung der individuellen Förderkonzepte.

Selbstorganisiertes Lernen/ und Soziales Lernen sind feste Bestand­teile der Unterrichtskonzeption im Wahl- bzw. Wahlpflichtbereich. Verwirklicht wird dies in enger Kooperation mit der Schulsozialarbeit, die  spezifische Themen zur „Förderung der Lebenskompetenz“ aufgreift.

Es stehen außerdem Unterrichtszeiten zum Einüben von Lern- und Arbeitstechniken bzw. zur Hinführung zum selbstständigen Arbeiten im Sinne eines Wochen- oder Tagesplankonzepts zur Verfügung.

 

4. Projekte und außerschulische Lernorte

Bisher sind folgende Projektpartner in die Arbeit mit den Jugendlichen einbezogen worden: 

  • Jugend-Kultur-Werkstatt Falkenheim Gallus e.V. (Projektwoche mit künstlerischen Schwerpunkten

  • Berufsorientierungswoche beim Technikzentrum des Internationalen Bundes für Sozialarbeit

  • Freiwilligenagentur „Büro aktiv“  (Einzelfallbetreuung, Förderung der Lesekompetenz),

  • Schuldnerberatung Frankfurt Ost

  • Pro familia (Sexualberatung)

  • „Teamwalk“ (Teamtraining und vertrauensbildende Maßnahmen mit erlebnispädagogischen Methoden)

  • Paritätisches Bildungswerk (Projekt „Soziale Jungs“)

  • Schultheaterstudio Nordweststadt (Theaterpädagogische Methoden zur Gewaltprävention)

  • Drogenhilfeprojekt „Alice“ (Drogenprävention)

 

5. Förderkonzept und Lernverträge

Die bei der Schüleraufnahme erstellten Förderpläne bedürfen beständiger Überprüfung und Fortschreibung. In jedem Schulhalbjahr werden deshalb Fördergespräche über berufliche und schulische Perspektiven geführt (Zeitpunkt: vor den Weihnachts- bzw. Osterferien). Gegebenenfalls müssen dabei individuelle Zielvereinbarungen und Lernverträge abgeschlossen werden.

 

 Stand: Juni 2013





Kontakt:

 

Abteilungsleiterin

Abteilungsleiterin: Frau Grawenhoff annette.grawenhoff@stadt-frankfurt.de

 

Koordinator BzB

Herr Knapek

+49 (0) 69 212-33749

poststelle.klingerschule@stadt-frankfurt.de

 

 

(CS, 12.05.17)